Mittwoch, 13. September 2017

Ton & Peeling | L´Oréal - Tonerde Absolue - Peeling Maske

Wie ihr ja wisst liebe ich Gesichtsmasken total und heute möchte ich endlich meine Testreihe über die Tonerde Absolue Serie von L´Oréal starten, von der ich absolut überzeugt bin und die mir deswegen auch ganz besonders am Herzen liegt. Nach und nach wird es Reviews zu allen vier Gesichtsmasken aus dieser Serie geben, heute beginne ich aber ganz wertungsfrei mit der rötlichen Peeling Maske.

Inhalt 50ml - Preis - Haltbarkeit 12 Monate

Jede Maske steckt beim Kauf in einem mintgrün schimmernden Karton, auf dem man alle notwendigen Informationen zum Produkt erfahren kann. Die Peeling Maske wirkt vorwiegend natürlich peelend und porenverfeinernd, wobei sie drei reine Tonerden und Rotalgen enthält, die wohl auch für die rötliche Farbe der Maske verantwortlich sind. Mich erinnert diese Farbe extrem an Korallen, die aber natürlich nicht im Produkt stecken. Laut der Angabe auf der Verpackung soll der Inhalt der Maske für zehn Anwendungen ausreichen, ich persönlich bekomme aber deutlich mehr als zehn Masken heraus.

Tonerden werden in den verschiedensten Kulturen seit Jahrtausenden kosmetisch verwendet, da sie generell für ihre schönheitsfördernde Wirkung bekannt sind. Die Peeling Maske enthält gleich drei reine Tonerden und Rotalgen-Extrakt zur Förderung der Zellerneuerung, in einer nicht austrocknenden Textur und sorgt für einen verfeinerten geglätteten Teint. Bei der ersten Erde handelt es sich um Kaolin Tonerde, die reich an Silizium ist und die Haut sanft und gründlich von Unreinheiten befreit. Es folgt Montmorillonit Tonerde, reich an Mineralien und bekannt für eine ausgleichende Wirkung. Ghassoul Tonerde ist die dritte im Bunde, sie stammt aus Marokko und ist reich an Spurenelementen. Sie absorbiert überschüssigen Talg besonders sanft ohne der Haut dabei Feuchtigkeit zu entziehen. Unmittelbar nach der Anwendung soll die Haut sofort weicher und glatter sein, wobei auch Unreinheiten gleich etwas gemildert werden sollen. Wendet man die Maske drei Mal pro Woche an, soll man bereits nach sieben Tagen verfeinerte Poren und einen ebenmäßigeren Teint sehen. 

Laut Hersteller soll man die Maske drei Mal wöchentlich gleichmäßig in einer dünnen Schicht auf das gereinigte trockene Gesicht auftragen und die Augen- bzw. Mundpartie dabei aussparen. Innerhalb von 10 bis 15 Minuten soll die Maske schließlich trocknen und danach mit warmem Wasser und kreisenden Bewegungen, für einen noch besseren Peeling-Effekt, abgespült werden.

Die Maske an sich befindet sich in einem hochwertigen transparenten Glastiegel mit mintgrün schimmernden Deckel, unter dem sich beim Aufschrauben eine zusätzliche weiße Plastik-Kappe verbirgt, die direkt am Tiegelrand aufliegt und das Austrocknen der Maske zuverlässig verhindert. Tiegel finde ich einerseits optisch immer sehr ansprechend, andererseits ermöglichen sie einem die perfekte individuelle Dosierung. Zur Entnahme der eher pastigen rötlichen Textur verwende ich einfach einen kleinen Spatel und trage damit drei bis vier Kleckse auf mein Gesicht auf, die hinterher mit den Fingern dünn im Gesicht verstrichen werden. Auch ohne Maskenpinsel lässt sich die Textur mit den Fingern kinderleicht und schnell verteilen. Die rote Textur ist durchzogen von feinen sandähnlichen beigen und schwarzen Peeling-Körnchen, welche man beim Verteilen aber noch nicht spürt. Am Bild oben sieht man am Tiegelrand lauter dunkle Pünktchen, dabei handelt es sich aber um kleine Lufteinschlüsse. Mit einem starken Eigengeruch ausgestattet duftet die Maske auch während der Anwendung nach Orangen mit einer leicht holzigen Note, wobei der Duft für mich ruhig etwas dezenter sein dürfte, aber das ist Geschmackssache. Nach einer guten Viertelstunde ist die Maske schließlich gut angetrocknet, wobei sie aber nicht so arg spannt wie ihre grünen und schwarzen Kollegen. Zwar merkt man dass sich das Gesicht nicht mehr so locker und luftig bewegen lässt, aber es ziept und spannt eben bei weitem nicht so dolle, wie bei den anderen Tonerde Masken. Unter einem lauwarmen Wasserstrahl geht es schließlich zum Abwaschen, wobei ich das Gesicht nun einfach partiell befeuchte, bis die eingetrocknete Textur wieder feucht wird und sich in kreisenden Bewegungen abmassieren lässt. Nun kann also schön gepeelt werden, was nochmal bis zu fünf Minuten in Anspruch nehmen kann. Mit Wasser gehen die Maskenreste danach also recht gut ab, wobei an den winkeligen Stellen im Gesicht gerne mal Reste zurückbleiben, die ich mit Waschlappen oder Gesichtsbürste aber im Nu entfernt habe. Wäscht man den Waschlappen daraufhin gleich mit Seife aus, geht die rötliche Farbe auch wieder komplett heraus, lange eintrocknen würde ich das ganze aber nicht lassen.

Nach der Behandlung mit der Maske ist die Haut sehr schön weich und wirkt auch tatsächlich geglättet. Hautfette und unerwünschte Öle sind gut abgenommen und auch die Unreinheiten wie entzündete Pickel oder Mitesser werden durch die besondere Forumulierung auf jeden Fall etwas abgemildert. Zur langfristigen Wirkung der Maske kann ich nichts sagen, da ich nicht immer wenn ich eine Maske auftrage zur gleichen greife, aber diese nehme ich in der Tat sehr gerne wenn meine Haut gerade wieder etwas mehr zu Unreinheiten neigt. Im Gegensatz zu den anderen Tonerde Masken wirkt diese hier nicht austrocknend und kann somit auch von Personen mit empfindlicher und wahrscheinlich auch trockener Haut verwendet werden. Ich mit meiner öligen Mischhaut habe damit natürlich sowieso keine Probleme. Alles in allem ist die Maske sehr empfehlenswert wenn man immer wieder mit Unreinheiten oder vergrößerten Poren zu kämpfen hat und einfach das Hautbild etwas ebnen und reinigen möchte.

Welche Maske aus der Tonerde Absolue Serie ist euer Favorit?

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