Samstag, 11. Juni 2016

Mallorca im Frühling - Teil 5 - Llombards, Es Trenc & Porto Cristo

Heute gibt es den letzten Post zu unserer Mallorca Urlaubswoche, wo wir im Südwesten und Süden der wunderbaren Insel unterwegs waren. Ganz in der Nähe von Ses Salines findet man das kleine Dörfchen Llombards, wo wir nach einer landschaftlich echt schönen Spritztour entlang von Feldern und Wiesen im La Perla Negra zu Mittag gegessen haben. Das Perla Negra ist ein liebevoll eingerichtes Grill-Restaurant mit hübschem Gastgarten, in dem hauptsächlich am Holzkohlengrill gekocht wird.

Da das Restaurant auch Tapas auf der Speisekarte hatte haben wir uns als leichte Vorspeise zum wiederholten Male gegrillte Mini-Paprika, also Pimientos de Padron bestellt. Bei den ganzen Grill-Spezialitäten fiel es einem gar nicht so leicht sich für ein Hauptgericht zu entscheiden. Letzten Endes ist es ein Cheeseburger vom Grill mit total leckeren Fritten geworden, der dann allerdings so riesig war, dass ich ihn nicht ganz aufessen konnte...

Westlich von Llombards in Richtung Küste liegt das Naturschutzgebiet Es Trenc, wo man auch die bekannteste Saline Mallorcas findet. Auf einem großen Areal sind circa 140 flache Wasserbecken angelegt, die im Frühling mit Meerwasser befüllt werden und anschließend bis September langsam austrocknen. An windstillen Tagen im August kann von der ruhigen Oberfläche des Salzwassers übrigens das kostbare Flor de Sal abgeschöpft werden, wobei man selbstverständlich auch die groben Meersalzkörner nach dem kompletten Verdunsten des Wassers zu Speisesalz verarbeitet. Mehrere am Gelände aufgeschüttete blendend weiße Salzberge verleihen der gesamten Landschaft ein ganz besonderes Flair. Neben der Dose mit dem Rosenblüten-Salz Rosa von Flor de Sal D'Es Trenc, das ich zuvor schon im Hotel jeden Abend auf meinem gemischten Blattsalat genießen durfte, habe ich auch Abfüllungen der Salz-Kreationen Chili, Massala, Hierbas Mediterraneas und Hibiscus für daheim mitgenommen. Momentan sind die Salze von Es Trenc aber auch bei uns im Supermarkt erhältlich und ich hoffe das bleibt auch noch länger so. 

Es Trenc ist aber nicht nur für sein Salz bekannt sondern auch für seinen wunderbaren beinahe gänzlich unberührten Naturstrand. In der Vorsaison ist es hier wirklich angenehm ruhig, man hört tatsächlich nur die Meeresbrandung und kann kilometerlang den hellen Sandstrand entlang laufen. 

Nach dem beeindruckenden Traumstrand ging es auf Richtung Südküste, deren Ortschaften mit dem Auto recht schnell abgeklappert sind. Bis auf Porto Christo und Cala Millor sind diese typischen überschaubaren Bade-Orte aber nicht so spektakulär, wie ich es vom Süden der Insel erwartet hätte. Vielleicht lag es aber auch am schlechten Wetter, dass mich diese Seite der Insel nicht so sehr in den Bann ziehen konnte. 

Am späten Nachmittag sind wir im Südosten Mallorcas angekommen, genauer gesagt an den steilen Klippen der Costa dels Pins, wo die Straße auf einer Aussichtsplattform als Sackgasse endet. Das alte Geländer der Plattform ist mit Vorhängeschlössern von hunderten Pärchen übersät, wobei die Idee einfach nicht hierher passen will. Von hier aus ging es über die Autobahn für die letzte Nacht zurück ins Hotel, bevor am nächsten Tag leider schon der Flieger zurück nach Hause ging. 

Mallorca, ich bin sicher wir kommen früher oder später wieder...

1 Kommentar:

  1. Wunderschöne Fotos! Da bekommt man richtig Lust auf Urlaub.

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Liebe Grüße Samantha